Was es mit unserem Säure-Basen-Haushalt auf sich hat!

In: Ur-Natur Am: Geschrieben von: Katharina Steinberger Kommentar: 0 Aufrufe: 490

Eine Säule für die Erhaltung unserer Gesundheit –
Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt


Antriebslos und müde, ständig mit Infekten kämpfend, Gelenkschmerzen, Arthritis, Bluthochdruck…. schon mal daran gedacht, dass ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt der Auslöser sein kann?

Der heutige Ernährungsstil (Fast Food, chemische Nahrungsmittelzusätze), die weit verbreitete hektische Lebensweise, sowie starke körperliche Anstrengung, Stress, Rauchen, Medikamente können sehr leicht zu einer Übersäuerung des Organismus führen. Viele Menschen ahnen nicht, dass ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt für ihre Beschwerden verantwortlich bzw. maßgeblich an deren Entstehung beteiligt sein kann.

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt ist die Grundvoraussetzung für funktionierende Stoffwechselvorgänge.

Das menschliche Blut hat einen pH-Wert von ca. 7,34. Weicht dieser Wert ab, gibt es in unserem Körper Regelvorgänge, die den pH-Wert wieder ausgleichen, bevor wir zu Schaden kommen. Zu viele Basen können wir über den Harn ausscheiden. Bei einem Säureüberschuss wird es schwieriger. Säure muss zuerst zu Salzen umgebaut werden – dazu sind allerdings wieder Basen erforderlich. Die kann der Körper jedoch nicht selbst produzieren bzw. speichern. Er erhält Sie aus basenüberschüssigen Lebensmitteln.

Was in unseren Zellen passiert, wenn der Säure-Basen-Haushalt aus den Fugen gerät:
Der pH-Wert der intra- und extrazellulären Flüssigkeit wird über Kanäle in der Zellmembran gesteuert. Sind die Kanäle für die Aufnahme von Calcium, anderen Mineralstoffen, Spurenelementen und Nährstoffen geöffnet, steigt der pH-Wert der intrazellulären Flüssigkeit dank der einströmenden Calcium-Ionen auf einen Wert von 7,4. Danach werden die Kanäle geschlossen. Die aufgenommenen Nährstoffe werden im Inneren der Zelle verarbeitet. Durch die dort ablaufenden Stoffwechselvorgänge – sinkt der ph-Wert nun in den sauren Bereich. Es entsteht ein Spannungsunterschied zwischen der Flüssigkeit außerhalb und der innerhalb der Zellen. Hat dieser Unterschied einen Wert von etwas 0,2 erreicht, ist das das Signal dafür, die Kanäle erneut zu öffnen. Wieder wird ionisiertes Calcium in die Zelle aufgenommen, bis dort ein pH-Wert von 7,4 vorliegt, Dieser Zyklus wiederholt sich ununterbrochen.
Sinkt nun der pH-Wert der extrazellulären Flüssigkeiten – z.B. infolge eines chronischen Calciummangels – auf 6,5 muss auch der pH-Wert in der Zelle weiter bis 6,3 sinken, damit der Impuls für das Öffnen der Kanäle in der Zellmembran ausgelöst wird. Erst wenn der Spannungsunterschied 0,2 beträgt, können Calcium, andere Mineralstoffe und Nährstoffe die Zellmembran passieren. Je weiter der pH-Wert in den Flüssigkeiten der Zellwände ins Saure abgleitet, desto problematischer wird dies für Stoffwechselprozesse. Diese sind in einem sauren Milieu nur schwer möglich. Übersäuerung führt zu sauerstoffarmen Bedingungen in den Zellen. Glukose wird in solchen Fällen nicht zu Kohlendioxid und Wasser verbrannt, sondern über den sauerstofflosen (anaeroben) Weg zu Carbonsäure wie Milchsäure abgebaut, wodurch der pH-Wert noch weiter sinkt. Ein Teufelskreis beginnt.

Der pH-Wert ist ein Maß für den Säure- bzw. Basengrad einer Lösung. Er reicht von 0 bis 14. Der neutrale Punkt liegt bei 7. Liegt der pH-Wert unter 7 spricht man von Säure, ein pH-Wert über 7 ist basisch bzw. alkalisch. Es gilt: je niedriger oder höher der Wert ist, desto saurer oder basischer die Lösung.

Sind nicht genügend Basen vorhanden, greift unserer Körper zu drastischen Maßnahmen.

  • Schlacken (Stoffwechselabfallprodukte – im Körper abgelagerte Säuren und Gifte) werden in Bindegewebe und in Gewebe an den Gelenken eingelagert

  • Basenbildende Stoffe (z.b. Kalzium) werden aus unserem Körper abgezogen (aus Knochen, Zähnen). Es kommt zu einer Entmineralisierung.

Hat unser Körper ständig eine solche Übersäuerung zu regulieren, kann es rasch zu den anfangs genannten Beschwerden und vielen weiteren (z. B. Cellulite, Bandscheibenschäden, Karies, Gicht, Rheuma,…) kommen.

Sie können Ihren Säuregrad mit dem Speicheltest von Dr. Carl J. Reichs ermitteln. Dies ist ein einfacher, aber gleichzeitig sehr genauer Test für Calcium- bzw. Mineralstoffdefizite. Hintergrund für den Erfolg dieser Messmethode ist die Tatsache, dass der pH-Wert der extrazellulären Flüssigkeit eines gesunden Menschen mit 7,4 dem des Speichels exakt gleicht. Da der Säuregrad der Flüssigkeit außerhalb der Zellen ein genaues Maß für einen Mangel an Calcium bzw. Mineralstoffen in den Zellen und damit auch für den Gesundheitszustand ist, bedeutet das: der pH-Wert des Speichels lässt genaue Rückschlüsse auf die Güte der Versorgung mit Calcium und anderen Mineralstoffen im Körper zu.

Eine weitere Möglichkeit ihren Säure-Basen-Haushalt zu testen: In Apotheken sind Teststäbchen für Speichel erhältlich, bei denen anhand einer Farbskala der pH-Wert abgelesen werden kann. Kinder und Athleten weisen oft einen alkalischen Wert auf und liegen damit im gesunden Bereich. Demgegenüber haben chronisch schwer kranke Menschen in der Regel einen sauren pH-Wert. Krebskranke liegen nie im alkalischen Bereich, was ein Indiz dafür ist, dass Tumore im basischen Milieu nicht überleben können.

Der pH-Wert ist nur aussagekräftig, wenn Sie zwei Stunden vorher nichts gegessen und getrunken haben (ausgenommen Wasser). Sie sollten ihn einmal pro Woche testen, um daraus Rückschlüsse über den Zustand ihres Mineralstoffhaushalts ziehen zu können.

Messen Sie den pH-Wert mit Hilfe des Speichels am besten gleich morgens nach dem Aufstehen und unbedingt vor dem Frühstück und dem Zähneputzen. Ziehen Sie den Speichel vorher dreimal im Mund zusammen, schlucken Sie ihn hinunter und feuchten Sie das Indikatorpapier dann mit frischem Speichel an. Jetzt können Sie anhand der Farbskala den pH-Wert ablesen.

Beachten Sie bitte folgendes:

Bei Menschen, die an einer chronische Krankheit leiden und sehr viel Stress ausgesetzt sind, kann der pH-Wert längere Zeit über 7 liegen, obwohl die Zellflüssigkeiten im Inneren des Körpers noch sehr sauer sind. In diesem Fall rechnen sie mit einem längeren Genesungszeitraum.
Das Ergebnis all der Prozesse, die mit einer Übersäuerung einhergehen, ist eine Schwächung der Zellfunktion. Die Zellen können sich nicht mehr in ausreichendem Maße von giftigen Stoffen befreien, es kommt zu einem stark sauren Umfeld. Dies führt zu vorzeitigen Alterserscheinungen und Beschwerden. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit von Zellmutationen. Diese genetischen Veränderungen können im schlimmsten Fall dazu führen, dass aus einer harmlosen Zelle eine Krebszelle wird.

Eine „Entsäuerung“ durch Umstellung auf eine basische Ernährung, können Sie mit Basenpulvermischungen und speziellen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen.

Trinken Sie genügend Wasser!
Achten Sie darauf, dass Sie über den Tag verteilt ausreichend Wasser trinken. Schlacken und Schadstoffe, die bei einem von Gerstengras, Sango-Meeres-Korallen oder ähnlichem eingeleiteten Entgiftungsprozess entstehen, benötigen Wasser um aus dem Körper ausgeleitet werden zu können.

Unsere Empfehlungen dazu:

Gerstengras

Die regelmäßige Einnahme von Gerstengras harmonisiert unseren Säure-Basen-Haushalt und füllt unsere Mineralstoffdepots auf. Gerstengras zählt außerdem zu den stärksten Antioxidantien und wirkt positiv auf Darm und Darmflora, um hier nur einige Vorzüge dieser Sonnennahrung zu nennen.

Sango-Meeres-Koralle

Sie ist natürlich, rein basisch und optimal resorbierbar, da das in ihr enthaltene Calcium und Magnesium in einem für unseren Körper idealen Verhältnis (2:1) im Verbund mit über 70 Mineralstoffen und Spurenelementen zur Verfügung steht.





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